sexual surrogate

 

Mitte ´96 ist der Ursprung ihres Schaffens. Auf ihren Pfaden in den Noise-Sounds der Musikwelt kreieren sie als perfekt eingespieltes Trio, Songs, die auf Wurzeln verweisen. Ihr Werk beinhaltet einen hohen Grad an Eigenständigkeit, Hass, Depression, Freude, Trauer, Zärtlichkeit, Krankheit und Liebe.
 
Im Sommer 2000 löste sich die Band auf.
 
Bis dahin verglich die Fachwelt folgende Bands mit sexual surrogate:
  • Distorted Pony
  • Fugazi
  • Jesus Lizard
  • Shellac
  • Sonic Youth
  • TAR
  • Killdozer
Wenn ihr euch einen Song anhören wollt, ich habe bei mp3.de den Song "Hate Me" von der 7" <ravish> bereitgestellt. Es ist eine Aufzeichnung aus John Peel Sendung vom 19.12.1999. Hier geht es lang!
 
 
sexual surrogate auf der Couch
Anja N. Heinz G.
Böhmann
Andreas Löschau
Drums Guitar/Voc. Bass

"heavy fuckin´rock - man"
Nick Sakes (COLOSSAMITE)

LP - <knochenleitung>
LP-cover <knochenleitung>
Bremer 10.99
Nachdem sie schon mit einem Beitrag zur 'Tonschau'-Compilation und einer Single auffielen, haben sexual surrogate aus Oldenburg nun ihr erstes Album produziert. Und von ihrer musikalischen Linie weichen sie glücklicherweise auch hier keinen Deut ab.
Stur und unaufhaltsam poltern ihre skelettierten Songs voran, schleifen über den Boden und geben mit ihrer Sturheit immer wieder denjenigen Recht, die sich an Steve Albinis Shellac erinnert fühlen.
Ähnlich wie Herr Albini führen auch sexual surrogate penibel das verwandte Aufnahme-Equipment auf, weil es ja für uns Konsumenten ganz wichtig ist, dass der Gesang mit einem Phillips II 37 aufgenommen wurde, und ähnlich wie Herr Albini bevorzugen sie Vinyl, vor allem in der schweren Variante, weshalb <knochenleitung> 180 Gramm wiegt und in einer limitierten Ausgabe von 500 Stück kommt. Das nur für euch Zauderer, die sich noch nicht dazu entschlossen haben, diesen bratzigen Satansbraten von einer Noiserock-Schallplatte zu erstehen. Andreas Schnell
 
7" - <ravish>
7"-Cover <ravish>
 
Plot 4/5 99
Dieses Oldenburger Trio orientiert sich in Sound und Stil ganz eindeutig an einer Band aus Chicago: SHELLAC! Das ist ja nun beileibe nicht das schlechteste Vorbild - und wem die SHELLAC-Singles eh´ mehr zugesagt haben als die neue LP, dem ist mit dieser 7" bestens gedient. Lediglich der starke deutsche Akzent im (englischen) Gesang wirkt auf mich etwas störend... Die EP ist im handgefertigten Cover mit aufgeklebtem Sägeblatt-Teil und stilisierten Blutspritzern auf 300 Stück limitiert. Aber demnächst soll dann wohl auch ihre LP <Knochenleitung> erscheinen. (AH)
 
Die Scheiben können noch käuflich erworben werden. Bei Interesse hier nachfragen.
 
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